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WIE SHOPPING, NUR EFFEKTIVER.

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ALLTÄGLICHE BELASTUNGEN


Lebenssituationen, die mit einem eher großen Leidensdruck einhergehen, sind oft so belastend, dass ein Alltagsgespräch unter Freunden nicht ausreichend unterstützend oder entlastend wirkt. Lösungsversuche die scheitern, Kräfte die zu Ende gehen, Wut die sich ansammelt Verzweiflung und Angst manchmal auch Scham- oder Schuldgefühle. Probleme erdrücken uns förmlich und nehmen uns die Lust und Freude, die Kraft und die Motivation. So aussichtslos die derzeitige Situation scheint - das muss sie keinesfalls bleiben.

Der Wunsch, die Situation einfach  zu überfliegen, ist vollkommen nachvollziehbar und berechtigt, ebenso jeder Art von Gefühlen und Gedanken, die mit solch einer trüben Lebensphase einhergehen.

 

Überdies können aber auch positive Lebensphasen wie die Geburt eines Kindes, der Auszug aus dem Elternhaus, der Beginn einer neuen Karriere, Schwangerschaft etc., uns ganz schön aus dem Gleichgewicht bringen und an unseren Kräften zerren. 
Veränderungen gehören einfach zu unserem Leben dazu - trotz allem bedeuten sie  in weiterer Folge einen Verlust und können verunsichern und nicht selten von Angst begleitet werden. 

UMGANG UND AKZEPTANZ MIT SCHWIERIGEN LEBENSPHASEN

Was soll ich tun? Wie geht es weiter? Kann es so überhaupt weitergehen? Wieso ich? Wieso du? Wie soll ich das alles schaffen? Wann hört das endlich wieder auf?

Das Letzte, das wir in schwierigen Lebensphasen hören wollen ist "Das wird schon wieder". Natürlich wird es das! Aber wie?
Wenn Situationen ausweglos erscheinen und die Kräfte uns schon langsam verlassen, brauchen wir vor allem eines: Geduld mit uns selbst. Es ist vollkommen in Ordnung - und vor allem menschlich - zu trauern, zu (ver-) zweifeln, zu rasten, zu fluchen oder Angst vor den Zukunftsperspektiven zu haben. Doch wir wissen auch, dass dieser Zustand, zum Wohle unserer Gesundheit und Lebensqualität, kein Dauerzustand werden darf.

INTEGRATION UNABÄNDERLICHER UMSTÄNDE

​So schmerzhaft es auch klingt -  manches bleibt unveränderbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass man jeden Zustand einfach ungefragt und unreflektiert akzeptieren (oder verdrängen) muss. 

Integration bedeutet: darüber zu sprechen, zulassen und fühlen, sich aber auch bewusst zu werden, welche Dinge kann oder muss ich hinnehmen und wie kann ich diese Umstände in mein Leben integrieren, sodass sie einen Teil von mir und meiner Lebensgeschichte darstellen dürfen, ohne mich innerlich zu lähmen. Jeder Mensch ist und handelt hier individuell nach seinen ihm gegebenen Möglichkeiten, Kräften und bisherigen Erfahrungswerten.

 

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'Würdest du mir bitte sagen, 

wie ich von hier aus weiter gehen soll?' 

'Das hängt zum großen Teil davon ab,

wohin du möchtest', sagte die Katze.

Lewis Caroll aus Alice im Wunderland

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  • berufliche Herausforderungen 

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  • Konfliktberatung

  • Themen rund um den Selbstwert

WIE GEDANKEN UNSEREN GEFÜHLSZUSTAND BEEINFLUSSEN

Schon seit es die Menschheit gibt, gibt es sie - unsere Gefühle. Sie sind Signale, die uns mitteilen, ob wir etwas gut finden, oder nicht.  Wir sind täglich mit ihnen konfrontiert, doch nicht immer empfinden wir sie als angenehm, wohlwollend oder förderlich - im schlimmsten Fall  fühlen wir uns ihnen sogar vollkommen ausgeliefert.

 

Doch unsere Gefühle meinen es doch eigentlich gut mit uns...

Was hat es mit den Gefühlen auf sich?

Unser Gehirn war für  einen  unendlich langen Zeitraum als Gefahrensensor tätig und immer auf das Schlimmste gefasst: Kälte, Hunger, Feinde aller Art waren rechtzeitig zu erkennen und  zu beseitigen. Das Gefühl der Angst, des Ekels, des Misstrauens (...) hat uns demnach schon immer vor Gefahren beschützt.
Wir konnten also überleben, weil unser Fokus immer darauf lag, was schief laufen kann und nicht auf das, das eigentlich gut klappt.

Erst nach und nach entwickelte sich der Nutzen aus den angenehmen Gefühlen: die Teilung der Arbeit, die Entstehung  von Kooperationen und Kulturen usw.

So überlebte nicht mehr nur der Aggressivste, Misstrauischste, Ängstlichste sondern auch der Neugierige, zur Freundschaft Fähige, zu Humor und Bindung Begabte und der Experimentierfreudige. 

(Quelle: Psychologie Heute/Heiko Ernst 2006) .

Empfinden wir negative Emotionen wie Hass, Ekel, Wut oder Angst, verengen wir unsere Denk- und Handlungsalternativen, der Körper reagiert unwillkürlich, (Anspannung, Erröten, erhöhter Blutdruck) Problemlösungen werden ausgeblendet, das Gehirn sendet Botenstoffe, der Körper reagiert automatisch: mit Kampf, Flucht oder Erstarren.
 

Positive Gefühle hingegen erweitern unser Denk- und Handlungsvermögen, sie bringen unseren Geist in Gang, machen uns u.A. offener, freier, zugänglicher, kreativer, risikofreudiger  und integrativer.

Außerdem verbessern sie unsere Widerstandskraft, unsere psychische Gesundheit und unseren Optimismus.

...was aber, wenn negative Gedanken und Gefühle überhand nehmen?

Bewerten wir Situationen (bewusst oder unbewusst) oft negativ, stecken wir schon bald in einer Gefühls-Gedanken-Spirale fest, die uns nach unten zieht. Gedanken erzeugen Gefühle - und umgekehrt. Die ersten körperlichen Anzeichen machen sich bemerkbar: wir sind gereizt, müde, angespannt, überfordert und lustlos. Wir beginnen uns über scheinbare Kleinigkeiten den ganzen Tag lang den Kopf zu zerbrechen und verlieren dadurch unsere Leichtigkeit im Leben. Der einstige Gefahrensensor wird spürbar zur Gefahr. 
Freunde, Familienmitglieder, Arbeitskollegen (usw.) nehmen uns ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr ernst und reagieren vielleicht sogar genervt von unseren Stimmungsschwankungen - "Krieg dich wieder ein!".  Aus Frust und Unverstandenheit ziehen wir uns zurück, versuchen uns mit ungesunden Dingen das Leben zu "versüßen". 

Der erste Schritt raus aus der Negativ-Gedanken-Spirale beginnt allerdings schon mit dem Bewusstwerden unserer negativen Gedanken - wer jedoch jetzt krampfhaft versucht immer nur positiv zu denken, wird sehr bald an seine eignen Grenzen stoßen und letztendlich wieder zurück in altgewohnte Muster fallen.

GEFÜHLSWENDE

Psychosoziale Beratung ¦ Lebens- und Sozialberatung in Ausbildung unter Supervision

Daniela Jordan

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